Geschichte

Portrait von Ignaz Heinrich Freiherr von Wessenberg

Ignaz Heinrich von Wessenberg – Stifter mit Herz und Weitblick

Hört man den Na­men Wessenberg, denkt man meist an das Wes­sen­berg­haus, die Wes­sen­berg-Ga­le­rie oder die Wes­sen­berg-Bib­li­othek. Tat­sächlich ver­dankt die Stadt Konstanz all diese Ein­rich­tun­gen dem groß­zügigen Ver­mächt­nis von Ignaz Heinrich Frei­herr von Wes­sen­berg (1774–1860).

We­ni­ger be­kannt ist je­doch, dass Frei­herr von Wes­sen­berg nicht nur Kunst­lieb­ha­ber und Geist­licher, son­dern auch ein Mensch mit pä­da­go­gischer Weit­sicht und gro­ßem so­zi­alen En­ga­ge­ment war. Mit sei­nem Bar­ver­mö­gen leg­te er den Grund­stein für die von Wes­sen­berg'sche Ver­mächt­nis­stiftung. Damit wur­de be­reits 1855 die Ret­tungs­an­stalt für sitt­lich ver­wahr­los­te Mäd­chen fi­nan­ziert. Of­fi­zi­ell wur­de die Stiftung 1862 ge­grün­det, zwei Jah­re nach sei­nem Tod.

Das Mäd­chen­heim wur­de 1977 ge­schlos­sen, da das Kon­zept nicht mehr den zeit­ge­mäßen An­for­de­rungen ent­sprach. Seit­dem hat sich die Ein­richtung kon­ti­nuier­lich ge­wan­delt – heu­te steht sie für mo­der­ne und viel­fäl­ti­ge An­ge­bo­te für Kin­der, Ju­gend­liche und Fa­mi­lien.

Bild: Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz

Herzlich Willkommen