Die Stiftung

Im Jahre 1858, zwei Jahre vor seinem Tod, hinterließ Ignaz Heinrich Freiherr von Wessenberg ein Testament, das die Stadt in den Besitz des Wessenberghauses und überaus wertvoller Kulturgüter brachte: die Wessenberg-Bibliothek und die Wessenberg-Gemäldegalerie.

 

26.000 Bände umfasste Wessenbergs Bibliothek, die heute auf rund 60.000 Bücher angewachsen ist, darunter befinden sich überaus wertvolle Inkunabeln, die wesentlicher Bestand des Bücherschatzes sind, der auf rund 5 Millionen Euro geschätzt wird. Noch wertvoller dürfte die Kunstsammlung sein, die er der Stadt hinterlassen hat: 440 Kupferstiche und Graphiken, ergänzt durch 44 Gemälde, die er dem Großherzog von Baden vermachte, der jedoch verfügte, dass diese als sogenannte „Zähringerstiftung" als Dauerleihgabe im Besitz der Stadt verbleiben sollte.

 

Darüber hinaus, und das ist weniger bekannt, hat Freiherr von Wessenberg mit seinem Barvermögen den Grundstein für die „Wessenbergsche Vermächtnissstiftung" gelegt. Damals wurde damit ein Heim für sogenannte „schwer erziehbare Mädchen" finanziert, heute ist in den Räumen eine innovative Jugendhilfeeinrichtung untergebracht.

Lesen Sie hier die Satzung der "von Wessenberg´schen Vermächtnisstiftung".

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